Modern Slavery Act

1. Einleitung

Für Strongbyte Solutions Limited und unsere Tochtergesellschaften (die „Gruppe“) bleibt es unsere Priorität, ethisch Handel zu treiben, verantwortungsbewusst zu beschaffen und moderne Sklaverei sowie Menschenhandel innerhalb unserer Organisation und in unserer gesamten Lieferkette aktiv zu verhindern. Diese Erklärung hebt die wichtigsten Aktivitäten hervor, die wir in diesem Geschäftsjahr unternommen haben, um moderne Sklaverei in unserer Organisation und Lieferkette zu bekämpfen. Wir verpflichten uns, unsere Bemühungen zur Bekämpfung von moderner Sklaverei und Menschenhandel in allen Aspekten unserer Geschäftstätigkeit stetig zu verbessern.

2. Unser Unternehmen

Die Haupttätigkeit der Gruppe besteht in der Entwicklung einer unternehmensweiten Team-Kommunikationslösung, die es Mitarbeitern im Einzelhandel ermöglicht, sofort und effektiv zu kommunizieren, um Kunden- und Personalfragen zu klären. Diese Produkte und Softwaredienste ermöglichen es mobilen Teams ohne festen Schreibtischplatz, über kabellose Headset-Geräte zu kommunizieren und gleichzeitig automatisierte oder benutzergenerierte Nachrichten zu empfangen. Unsere Produkte und Softwaredienste wurden von der Gruppe entwickelt und bei einigen der weltweit führenden Einzelhändler im Einsatz. Zum 31. Dezember 2024 beschäftigte die Gruppe rund 150 Mitarbeiter und ist primär im Vereinigten Königreich, der DACH-Region und den USA tätig.

3. Risikobewertung und -management

Wir verfolgen eine Nulltoleranzpolitik in Bezug auf Sklaverei und Menschenhandel. Um die Risiken moderner Sklaverei effektiv zu bewerten und zu steuern, hat die Gruppe umfassende Due-Diligence-Prozesse (Sorgfaltspflichten) implementiert. Diese Prozesse sind darauf ausgelegt, potenzielle Risiken innerhalb unserer Betriebsabläufe und Lieferketten zu identifizieren, zu verhindern und zu mindern. Unsere Risikobewertung umfasst:

  • Lieferantenaudits: Regelmäßige Audits unserer Lieferanten zur Sicherstellung der Einhaltung unserer ethischen Standards.
  • Risiko-Mapping: Identifizierung von Hochrisikobereichen innerhalb unserer Lieferketten und Konzentration unserer Bemühungen auf diese Bereiche.
  • Stakeholder-Engagement: Zusammenarbeit mit Interessenvertretern, um Erkenntnisse zu gewinnen und unsere Risikomanagementstrategien zu verbessern.

4. Sorgfaltsprozesse (Due Diligence)

Unsere Sorgfaltsprozesse sind ein wesentlicher Bestandteil unserer Bemühungen zur Bekämpfung moderner Sklaverei. Sie beinhalten:

  • Ethikkodex für Lieferanten: Alle Lieferanten sind verpflichtet, unseren Ethikkodex für Lieferanten einzuhalten, der jede Form von moderner Sklaverei und Menschenhandel ausdrücklich verbietet.
  • Vertragliche Verpflichtungen: Wir nehmen spezifische Klauseln in unsere Verträge mit Lieferanten auf, um die Einhaltung von Gesetzen und Standards gegen Sklaverei zu gewährleisten.
  • Überwachung und Berichterstattung: Kontinuierliche Überwachung unserer Lieferketten und ein robuster Meldemechanismus für Verdachtsfälle moderner Sklaverei.

5. Schulung und Sensibilisierung

Die Gruppe ist davon überzeugt, dass Bildung und Sensibilisierung der Schlüssel zur Prävention moderner Sklaverei sind. Wir bieten unseren Mitarbeitern regelmäßige Schulungen an, um sicherzustellen, dass sie die Risiken und Indikatoren für moderne Sklaverei verstehen. Die Schulungen umfassen:

  • Identifizierung moderner Sklaverei: Aufklärung der Mitarbeiter darüber, wie Anzeichen von moderner Sklaverei zu erkennen sind.
  • Meldemechanismen: Schulung des Personals über die Verfahren zur Meldung von Bedenken oder Verdachtsmomenten.
  • Kontinuierliche Weiterbildung: Regelmäßige Aktualisierungen und Auffrischungskurse, um unsere Mitarbeiter über die neuesten Entwicklungen und Best Practices auf dem Laufenden zu halten.

6. Richtlinien und Verhaltenskodizes

Die Gruppe hat ein umfassendes Paket an Richtlinien erstellt, um unsere Verpflichtung zur Verhinderung moderner Sklaverei zu unterstützen. Diese beinhalten:

  • Verhaltenskodex: Unser Verhaltenskodex beschreibt unsere ethischen Standards und Erwartungen an alle Mitarbeiter und Partner.
  • Ethikkodex für Lieferanten: Ein detaillierter Kodex, der die Anforderungen an unsere Lieferanten in Bezug auf Arbeitspraktiken und Menschenrechte festlegt.
  • Whistleblower-Richtlinie (Hinweisgeberschutz): Eine Richtlinie, die Mitarbeiter ermutigt, unethisches Verhalten zu melden, ohne Repressalien befürchten zu müssen.

7. Messung der Wirksamkeit

Um die Wirksamkeit unserer Bemühungen sicherzustellen, setzt die Gruppe verschiedene Maßnahmen ein, darunter:

  • Leistungsindikatoren (KPIs): Verfolgung wichtiger Kennzahlen in Bezug auf Risiken und Vorfälle im Zusammenhang mit moderner Sklaverei.
  • Regelmäßige Überprüfungen: Durchführung regelmäßiger Überprüfungen unserer Richtlinien und Verfahren, um Verbesserungspotenziale zu identifizieren.
  • Feedback-Mechanismen: Einholung von Rückmeldungen von Mitarbeitern, Lieferanten und Partnern zur Verbesserung unserer Strategien.

8. Fazit

Die Gruppe widmet sich der Aufrechterhaltung eines transparenten und ethischen Geschäftsumfelds. Wir werden unsere Praktiken weiterhin bewerten und verbessern, um sicherzustellen, dass moderne Sklaverei und Menschenhandel keinen Platz in unseren Betrieben oder Lieferketten haben. Wir verpflichten uns zur partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit allen Interessenvertretern, um dieses Ziel zu erreichen.

Diese Erklärung erfolgt gemäß Abschnitt 54(1) des Modern Slavery Act 2015 und stellt die Erklärung unserer Gruppe zu Sklaverei und Menschenhandel für das am 31. Dezember 2024 endende Geschäftsjahr dar. Sie wurde vom Vorstand am 18. Juni 2025 genehmigt.